Speisekarte drucken: Format, Papier und Druckdaten
Simplefy Software · Aktualisiert am 06.11.2026 · 2 Min. Lesezeit

Kurz gesagt
Für den Druck brauchst du eine PDF im passenden Format, üblich sind A4 und A5, mit 3 mm Beschnitt und in CMYK-Farben. Kleine Mengen druckst du selbst, für viele Exemplare oder gefaltete Karten lässt du drucken. Änderst du oft, drucke kleine Auflagen und halte eine Online-Karte aktuell.
Der Druck ist der Moment, in dem Fehler teuer werden. Ein Tippfehler in der Datei ist in einer Minute behoben, auf 100 gedruckten Karten nicht.
Welche Größe hat eine Speisekarte?
Es gibt keine Pflichtgröße. Üblich sind:
- A4: die klassische Karte für den Tisch
- A5: handlich, gut für kleine Karten und Tageskarten
- A3: für Aushänge oder große Klappkarten
- DIN lang: schmales Format, oft für Flyer und Tageskarten
- Wickelfalz: ein Blatt mit zwei Falzen, beliebt als Flyer zum Mitnehmen
Bei einer gefalteten A4-Karte brauchst du eine Datei in offener Größe: 420 × 297 mm für 210 × 297 mm im geschlossenen Zustand.
Wie müssen Druckdaten aussehen?
Die Vorgaben stehen im Datenblatt deiner Druckerei. Diese Punkte sind fast überall gleich:
- PDF als Dateiformat
- 3 mm Beschnitt an jeder Seite, damit nach dem Schneiden kein weißer Rand bleibt
- CMYK als Farbmodus, sonst können Farben anders ausfallen als am Bildschirm
- Wichtige Texte mit Abstand zum Rand
- Bilder in ausreichender Auflösung
Druckst du selbst, reicht eine normale PDF ohne Beschnitt. Rechne dann mit dem weißen Rand deines Druckers.
Soll ich die Speisekarte selbst drucken oder drucken lassen?
- Selbst drucken: gut für Tageskarten und kleine Mengen. Du bist flexibel und kannst sofort ändern.
- Drucken lassen: gut für die Hauptkarte, schweres Papier und Falzungen. Die Karte wirkt hochwertiger.
Die Kosten hängen stark von Auflage, Papier und Veredelung ab. In unserem Alltag sehen wir bei Gastronomen 200 bis 500 Euro pro Druckauftrag. Hol dir für deinen Fall zwei Angebote ein. Rechne auch mit, wie oft du neu drucken musst, weil Preise sich ändern.
Wie wird die Speisekarte haltbar?
Karten werden angefasst, bekleckert und abgewischt. Drei Wege machen sie haltbar:
- Laminieren: abwischbar und günstig, aber Änderungen bedeuten eine neue Karte.
- Speisekartenmappe oder Hülle: Du tauschst nur die Einlage. Das passt, wenn du Preise häufig änderst.
- Schweres Papier: für Karten, die nur wenige Wochen leben, etwa eine Saisonkarte.
Wie komme ich schneller zur druckfertigen Datei?
Vorlage wählen, die Gerichte füllen das Layout von selbst.
Im K. I. Speisekartenmanager wählst du Format und Vorlage und lädst die Karte als PDF, PNG oder JPG herunter. A4, A3, A5, DIN lang und Wickelfalz sind dabei. Das ersetzt nicht die Prüfung vor dem Druck, nimmt dir aber das Setzen ab.
Was prüfe ich vor dem Druck?
- Stimmen alle Preise und Gerichte?
- Ist die Karte mit allen Pflichtangaben vollständig?
- Hat jemand anderes den Text gelesen?
- Passt die PDF zum Datenblatt der Druckerei?
- Hast du einen Probedruck in der Hand gehabt?
Damit die Karte vor dem Druck stimmt, helfen Speisekarte gestalten und Speisekarte kalkulieren. Für Gäste am Handy lies Digitale Speisekarte mit QR-Code.
Häufige Fragen
Welches Format hat eine Speisekarte?
Am häufigsten sind A4 und A5. Für Aushänge passt A3, für Flyer DIN lang oder Wickelfalz. Eine Pflichtgröße gibt es nicht.
Was kostet es, eine Speisekarte drucken zu lassen?
Das hängt von Auflage, Papier und Veredelung ab. In unserem Alltag sehen wir bei Gastronomen 200 bis 500 Euro pro Druckauftrag. Hole dir für deinen Fall zwei Angebote ein.
Welche Datei braucht die Druckerei?
In der Regel eine PDF mit 3 mm Beschnitt in CMYK. Die genauen Vorgaben stehen im Datenblatt der Druckerei.
Kann ich eine Speisekarte zu Hause drucken?
Ja. Für Tageskarten und kleine Mengen reicht ein guter Bürodrucker. Nimm etwas stärkeres Papier und rechne mit dem weißen Rand.
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